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Biwakieren: Meine Tipps und Mikro-Abenteuer kann jeder erleben

Werbung: Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit Eddie Bauer entstanden und ins Leben gerufen worden. Unter dem Motto #LiveYourAdventure ruft die Firma Eddie Bauer Outdoorfans auf, ihre persönlichen Abenteuer in…

Werbung: Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit Eddie Bauer entstanden und ins Leben gerufen worden.

Unter dem Motto #LiveYourAdventure ruft die Firma Eddie Bauer Outdoorfans auf, ihre persönlichen Abenteuer in der Natur zu suchen bzw. zu erleben. Von der Aktion fühlte ich mich sofort angesprochen und überlegte mir, wie ich es am besten für mich umsetzen könnte. Jeder Mensch will ständig und immer kleine Abenteuer fern ab vom Alltag erleben – „einfach mal machen“. Allerdings beschweren sich die meisten Menschen auch, sie hätten zu wenig Zeit. Ich denke, das sind oft Ausreden. Ich bin mir sicher, dass man nicht weit fahren und auch nicht viel Geld ausgeben muss, um der Natur und den Erlebnissen nah zu sein. Das Leben ist voll von Mikro-Abenteuern. Somit war meine erste Biwak Tour (Verb: biwakieren) schnell in Planung. Denn wer Abenteuer erleben will, muss ausbrechen.

Mikro-Abenteuer Biwakieren

Natur bedeutet für mich immer eine Auszeit vom tagtäglichen Leben. Ich kann abschalten, denke nicht über dies oder das nach, sondern genieße einfach.
Aber wie fühlt sich ein freier Schlafplatz in der Natur an? Ich habe noch nie auf einem Berg übernachtet, Hüttenübernachtung ausgenommen. Dieser Wunsch stand schon länger auf meiner To Do Liste. Ein Schlafplatz unter freiem Himmel mit Blick in die Sterne hört sich ja eigentlich fantastisch an, meint ihr nicht auch?

Biwakieren Natur erleben

Was heisst Biwakieren (Wildcampen)?

Biwakieren ist eine Sonderform der Übernachtung im Freien, ohne Zelt und außerhalb von Campingplätzen. Man spricht auch oft von Notlager . Meist handelt es sich um kurzfristige Aufenthalte, z. B. eine Nacht. Zur Verwendung kommen ein Biwaksack (wind-/wasserdichter Sack) oder Tarp (offene Überdachung).

Biwakieren in Deutschland erlaubt?

Also lassen wir uns drauf ein, wir werden Wochen später noch an diese Tour denken, sozusagen ein kleines Mikro-Abenteuer. Aber alles, was schön klingt, ist leider oft auch verboten. Ganz wichtig: Zelten (Biwaken) ist nicht überall erlaubt, bitte unbedingt die gesetzliche Lage prüfen, welche von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt wird. Vor allem in Deutschland ist das Übernachten in der Natur oftmals nicht erlaubt (zelten ist meist nur auf Campingplätzen bzw. ausgewiesenen Plätzen möglich). Bisschen weniger restriktiv ist es in einigen österreichischen Bundesländern – aber auch hier gilt es, vorher zu prüfen, da die Gesetze variieren.

Die Gesetzeslage spricht oft von Übernachtung im Zelt, ein wenig anders sieht es beim Biwakieren aus. Toleriert wird oft das Notbiwaken, oberhalb der Baumgrenze, außer es ist explizit untersagt. Aber generell kann ich nur sagen, dass die Gesetze ziemlich verwirrend sind.

Tipps zum Biwakieren

Für alle, die nun eine ähnliche Tour unternehmen wollen, habe ich ein paar Tipps. Bei unserem Vorhaben lief leider nicht alles glatt. Ziel ist ja, dass ihr es besser organisiert:

1. Auf welchen Berg übernachtet man am besten?

Gesetzliche Lage prüfen. Zu beachten sind außerdem: keine Übernachtung in Naturschutzgebieten, bei Privatgrund nach Erlaubnis fragen.

Biwakieren welcher Berg?

2. Wann sollte man Biwakieren?

Eine Übernachtung im Freien und Gewitter passen gar nicht zusammen. Wir mussten unseren ersten Übernachtungsversuch im Juli mitten in der Nacht abbrechen, da das Gewitter direkt in unsere Richtung zog. Den Wetterbericht vorab nachprüfen und dann auch berücksichtigen, ist da Gold wert. Wir wussten zwar von der Gewitterwahrscheinlichkeit, hatten es aber dennoch probiert. Generell empfehle ich, auf eine windstille, laue Sommernacht zu warten, aber leider ist das nicht immer einfach mit einem vollen Terminkalender.

Biwakieren Wetter?

3. Zeitrahmen beachten

Da es mir wichtig war, die Übernachtung unter der Woche in den normalen Arbeitsalltag zu integrieren, ist es natürlich wichtig, einen Zeitplan einzuhalten. Zu spät kommt niemand gern in die Arbeit. Daher ist eine Biwak-Tour im Juni/Juli am sinnvollsten. Je mehr es in den August reingeht, umso später geht die Sonne morgens auf. Wir haben einen einigermaßen schnell zu erreichenden Berg (ab München) gewählt, welchen man im Aufstieg in 1,5 Stunden erreichte und der Abstieg in einer Stunde möglich war.

4. Sich auf das Erlebnis einlassen

Dem Stress entfliehen, hat natürlich auch seinen Preis. Ein paar Unannehmlichkeiten der Natur muss man für solch ein Abenteuer schon in Kauf nehmen: Die Bereitschaft, sich auf eine etwas unbequemere Nacht im Freien einzulassen, ein paar Käfer, ein bisschen Kälte, fehlender Komfort – das alles sind Dinge, die man akzeptieren muss. Biwakieren ist leider kein 5 Sterne de Luxe.

Biwakieren Übernachtung Lager

5. Was braucht man für die Übernachtung im Freien?

– Isomatte, Schlafsack und ggf. Biwaksack
– Warme Sachen (Jacke, mehrere Schichten Oberteile, Mütze, Handschuhe, ggf. Regenjacke)
– Stirnlampe
– Verpflegung

Detailierte Packliste zum Ausdrucken:

Packliste für eine Biwaknacht

6. Tipps gegen Kälte

Unser zweiter Versuch fand im August statt, und die Nacht war bereits herbstlich und kühler. Wichtig ist das richtige Equipment, um warm zu bleiben. Ich war leider in Bezug auf die Schlafsackwahl ein bisschen zu optimisch. Mein Schlafsack war viel zu dünn, geeignet für eine Komforttemperatur von +13,5 Grad (wir hatten nachts eine Temperatur von ca. 10 Grad). Klar, dass ich frieren würde. Mein Kumpel Stefan hatte einen bedeutend wärmeren Schlafsack und dazu eine Biwakhülle dabei, so dass wir die Schlafsäcke tauschten. Ich war vor dem Erfrierungstod erst mal gerettet. Zusätzlich sind auch Mütze und Handschuhe nützlich. Für die Übernachtung und den Blick in die Sterne ist eine Thermoskanne mit heißem Tee geradezu perfekt. Ihr seht schon, man muss einiges mitnehmen, um warm zu bleiben, und der Rucksack ist deutlich schwerer als bei normalen Tagestouren.

Biwakieren Tipps gegen die Kälte

7. Sonstiges

Ich denke, es ist klar, dass man keine Lagerfeuer zündet und auch seinen gesamten Müll wieder mitnimmt. Die Natur ist unser aller Gut, deswegen sollte sie auch möglichst unverändert wieder verlassen werden.

Schlusswort

So, und worauf wartest du? Was könnte dein nächstes kleine Mikro-Abenteuer sein? Um etwas zu erleben, muss man meiner Meinung nach auch mal raus aus der Komfortzone. Der täglich wiederholende Trott lässt uns vergessen – daher ist es gut, immer wieder Reize zu setzen. Die Welt ist voller Möglichkeiten, wir müssen sie nur ergreifen!

Und schaut mal die Ausblicke: Die etwas „kalte“ Nacht hat sich mit all seinen Unannehmlichkeiten doch gelohnt! Das nächste Mal bin ich mit einer besseren Vorbereitung bzw. einem wärmeren Schlafsack am Start und kann die schönen Dinge einer solchen Biwak Übernachtung noch mehr genießen.

Biwakieren Sonnenuntergang Bayern

Biwakieren Aussicht Berg

Biwakieren Sonnenaufgang Berg

Danke an Eddie Bauer und Outdoor Blogger Network für diese Idee, biwakieren war mir bisher nur ein Wort ohne wirkliche Bedeutung – nun kann ich sagen, ich habe es erlebt.

Fotocredit: PEAK ART IMAGES

Biwakieren Blick Abenteuer

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6 Tipps für deinen Sommerurlaub in Saalbach Hinterglemm

Herzlich Willkommen in Saalbach Hinterglemm, Österreich. Herzlich willkommen in der Summer Storybase 2017. 20 Blogger und / oder Fotografen wurden nach Saalbach eingeladen, um gemeinsam in einer Lodge zu wohnen…

Herzlich Willkommen in Saalbach Hinterglemm, Österreich. Herzlich willkommen in der Summer Storybase 2017. 20 Blogger und / oder Fotografen wurden nach Saalbach eingeladen, um gemeinsam in einer Lodge zu wohnen und 10 Tage lang den Saalbacher Sommer zu erleben. Im Zeitraum vom 30.06. bis 10.07.2017 konnten wir die Region erkunden und die komplette Action-Palette ausprobieren. Meine Erkenntis: Saalbach kann was und es war eine schöne, aber auch stressige Zeit, sozusagen die Jagd nach Abenteuer. Die Angebote sind zahlreich und der Slogan „Home of Lässig“ ist ziemlich zutreffend.

Bekannt ist die Region vorallem wegen der Wintersportmöglichkeiten. Durch den Zusammenschluss zum Skicircus Saalbach Hinterglemm, Leogang und Fieberbrunn mit etwa 270 km Piste ist das größte Skigebiet Österreichs entstanden. 2017 erhielt der Skicircus sogar die Auszeichnung zum Top Skigebiet verliehen (Quelle: Snowplaza). An der Wahl konnten Snowplaza-Leser u.a. aus Deutschland, aus der Schweiz, aus Frankreich und aus England teilnehmen und für ihren Favoriten abstimmen.

Für Naturliebhaber und Abenteurer ist allerdings auch in den Sommermonaten einiges geboten. Ich möchte euch die schönsten Plätze und Aktivitäten, welche man in Saalbach erleben kann, vorstellen. Manchmal muss man nicht in die Ferne fliegen, um Natur und Action zu finden.

Saalbach Hinterglemm Wanderparadies

Saalbach Hinterglemm für die ganze Familie

1. Sonnenaufgang Tristkogel

Wer kein Problem mit wandern im Dunklen hat und mit dem frühen Aufstehen sowieso nicht, dem empfehle ich eine Sonnenaufgangstour auf den Tristkogel (2095m). Unsere Nacht war um 2 Uhr vorbei und um 2:45 Uhr startete unsere  Tour an der Lindlingalm. Der Weg führte uns bis zum Gipfelanstieg über einige Serpentinen. Die Wegmarkierungen waren sehr gut und man konnte sich auch im Dunklen orientieren.

Der etwas außergewöhnliche und leicht erkennbare Gipfel ist nicht unbedingt einfach zu erreichen. Es gibt zwei Wege, entweder der etwas schwierigere Direktanstieg oder der Normalweg. Wir nahmen den einfachen und etwas längeren Normalweg, auch wegen der noch herrschenden Dunkelheit. Zeit hatten wir noch genug bis die Sonne aufgehen sollte. Es war im Übrigen eisigkalt an diesem Morgen, aber es störte uns alle nicht wirklich.
Lange hatten wir Zweifel, ob es einen schönen Sonnenaufgang geben würde. Immer wieder schoben sich Wolken vor die Sonne. Schlußendlich hatten wir aber Glück und es wurde ein wunderbarer Start in den Tag.

Saalbach Hinterglemm Sonnenaufgang Tristkogel

Jeder Schritt und jede Minute, welche wir in den Aufstieg investiert hatten, war lohnenswert. Mein Tipp raus aus der Komfortzone, um solche Momente zu erleben. Einen Nachmittagsschlaf kann man ja gut einlegen.

Ein Video von unserer Wanderung. Videocredit: Trailtouch

2. Sonnenuntergang Hacklbergseen

Ausgangspunkt für unseren Sundowner war die Hacklbergalm. Dort konnten wir das Auto parken (Achtung: besser anfragen). Von der Alm ist es etwa eine halbe Stunde bis zu den Hacklberger Seen auf 1964 m. Wirklich beeindruckend ist dieser malerische Ort und von hier hat man einen grandiosen Rundumblick.

Dieser Anblick wird mir lange in Gedächtnis bleiben. Es ist einfach immer wieder ein Erlebnis, die Sonne untergehen zu sehen, einfach zurücklehnen und geniessen.

Saalbach Hinterglemm Sonnenuntergang

3. Die Seven Summits of Saalbach Hinterglemm

Sieben Gipfel, 24 Kilometer und 1413 HM, na das hört sich doch nach einer tollen Tour an? Ein atemberaubendes Panorama mit alpinem Charakter für ambitionierte Wanderer.

Der erste Aufstieg erfolgt mit dem Schattberg Xpress, Achtung es gibt eine Auffahrt montags bis freitags immer um 7:30 Uhr, danach erst wieder ab 9 Uhr. Mittwochs bietet Saalbach auch eine geführte Wanderung an.

Die Tour führt über die sieben höchsten Gipfel des Glemmtals und man sollte eine gewisse Erfahrung sowie Kondition mitbringen. Auf dem Weg sind keine bewirtschafteten Hütten bzw Möglichkeiten vorhanden, um sich zu verpflegen. Dementsprechend muss genug Proviant und Trinkwasser eingepackt werden.

Die Beschilderung (VII) ist hervorragend. Der Abstieg vom Geißstein (2363 m), dem letzten Gipfel, kostet nochmals richtig Kraft und sollte im Hinterkopf behalten werden. Trittsicherheit ist gefragt, da der Weg hinab ins Tal (Lindlingalm) nicht einfach ist.

Seven Summits Saalbach

Eine Abstiegsmöglichkeit bietet sich ab der Murnauerscharte (zwischen 6. und 7. Gipfel) nach Lengau. Es dauert etwa 2 Stunden bis zur nächsten Bushaltestelle. Achtung es gibt kein Handyempfang durch das Tal, also es kann auch kein Taxi gerufen werden. Dafür gibt es viele Kühe und Murmeltiere.

Insgesamt sollte man mindestens 9 Stunden für die Seven Summits Wanderung einrechnen.
Die Gipfel in der Reihenfolge: Stemmerkogel 2123m / Hochkogel 2249 m / Hochsaalbachkogel 2212 m / Bärensteigkogel 2225 m / Manlitzkogel 2247 m / Mittagskogel 2092 m / Geißstein 2363 m (höchster Punkt).
Ein Daumen hoch von mir für die Seven Summits Tour von Saalbach, ist zwar anstrengend, aber die Landschaft, die Aussicht und das Erlebnis entlohnen dafür.

4. Helicopterflug der anderen Art

Ein ganz besonderes Erlebnis war der Helicopter Flug ohne Türen. Es ist ein Abenteuer während des Fluges die Füße rausstrecken zu können. Und ein Schuhselfie ist doch was cooles? Der Helicopter war ein Highlight, schwarz als wäre das A-Team höchstpersönlich vor Ort. Man muss sich zwar trauen (man ist ja gesichert), dann erwartet einen eine faszinierende Fernsicht aus der Vogelperspektive.
Saalbach Hinterglemm Helicopter fliegen

Fotocredit: Daniel Roos Fotografie

Der Rundflug dauerte 20 Minuten, ich durfte vorne an der Seite des Co-Piloten mitfliegen. Insgesamt waren wir zu fünft plus Pilot. Die Route konnten wir mitbestimmen und wir flogen über das Tal hinweg und konnten u.a. auch den Tristkogel von oben bestaunen.
Saalbach Hinterglemm Helicopter

Daniel Roos Fotografie

Anbieter: Sennair / MySnapair, Location: Zell am See

5. Canyoning

Auch das kann man in Saalbach Hinterglemm erleben. Ein einzigartiges Abenteuer durch einen actionreichen Schlucht. Zuerst wurden wir alle in einen engen Neoprenanzug gezwängt, der war wirklich eng. Bis zum Einstieg benötigten wir etwa eine halbe Stunde. Dank dem Anzug wurde es uns zu keiner Zeit kalt in dem doch recht kühlen Gebirgsbach. Ohne Neoschutz hätte man es sicher nicht lange ausgehalten.
Ein Mix aus Zipline, Wasserrutschen, Absprungmöglichkeiten (bis 4,5 Meter) und Abseilpassagen (bis 20 Meter) erwartete uns und machten den Canyoning-Ausflug zu einem adrenaliengeladenen Spaß. Leider habe ich beim Absprung von 4,5 Meter in die Tiefe gepasst. Ich hatte zu lange gezögert und mir zuviele Gedanken gemacht. Im Nachhinein war ich zwar enttäuscht, aber jetzt ist es so.

Unser Guide Christian half wo er konnte und ich würde abraten so eine Tour ungeführt zu wagen.

Die Anmeldung war unkompliziert und vorallem spontan möglich.
Saalbach Hinterglemm Canyoning

Fotocredit: Julia (Living4Taste)

6. Kletterpark & Flying Fox

Europas größter Hochseilpark ist genau hier, imitten einer traumhaften Bergkulisse. Genau gesagt im Talschluss von Saalbach Hinterglemm. Mit 9 Parcours, 8 Kilometern Länge und vielen Attraktionen und Ziplines ein Abenteuer für Jedermann. Zusammen mit Julia ging es über zwei Routen. Die Routen sind in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen eingeteilt. Wir wagten uns an eine einfache und eine, mittlerer Schwierigkeit, aber einer Menge Ziplines, denn diese machen ja auch am meisten Spaß. Für Abenteuerlustige eine klare Empfehlung, denn es war Geschicklichkeit und Ausdauer gefragt.
Als besonderes Highlight kann man hier auch mit dem Flying Fox mit 70 Km/h über das Tal sausen.
Weitere Attraktionen die sich im Talschluss befinden, sind die Golden Gate Bridge (ja die steht nicht nur in San Franzisco) und der Baumzipfelweg. Es ist somit ein tolles Ausflugziel für die ganze Familie.
Saalbach Hinterglemm Kletterpark

Fazit

Saalbach ist nicht nur ein Urlaubsgebiet für Wintersportler, wer gern wandert, die Region und ihre Küche kennenlernen mag und zudem Action sucht, ist hier auch richtig aufgehoben. Unterkünfte und Hotels gibt es in unterschiedlichen Kategorien bis 5 Sterne +. Auch Ferienhäuser, Almhütten und Bauernhöfe stehen für Übernachtungen zur Verfügung.
Als zusätzliche Information möchte ich auch auf die Joker Card hinweisen. Diese Karte wird vom Beherbungsbetrieb ausgegeben und ermöglicht ermäßigten oder auch kostenlosen Zutritt zu vielen Attraktionen. Allerdings nicht jedes Hotel oder Unterkunft ist Partner und sollte vor Anreise geprüft werden. Generell sind die Partnerbetriebe mit dem Joker Card Logo markiert.
Im Übrigen hat die Region auch kulinarisch was zu bieten, zumindest hat es mir immer geschmeckt. Vor allem die vielen gemütlichen Almen servieren regionale Köstlichkeiten und tolles Ambiente. Besonders gut gefallen hat es mir auf der Reiteralm und der Sonnalm.

Warst du schon mal im Sommer in Saalbach Hinterglemm? Was waren deine Highlights, ab damit in die Kommentare?

Eingeladen wurde ich vom Tourismusverband Saalbach Hinterglem, über eine Woche lang die Aktivitäten vor Ort zu erkunden und darüber zu berichten. Meine Meinung ist trotz der Einladung nicht zu kaufen, alles was hier steht, ist meine eigene Überzeugung.
Saalbach Hinterglemm Natur
 Fotocredit Beitragsbild: Martin
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Outdoor Against Cancer – ein Zeichen gegen Krebs

Die Outdoor Against Cancer Staffel Vom 15. bis 16.07.2017 durfte ich ein wunderbares Wochenende rund um die Outdoor Against Cancer Staffel im Großglockner Gebiet, genauer gesagt zum Großglockner Berglauf, begleiten….

Die Outdoor Against Cancer Staffel

Vom 15. bis 16.07.2017 durfte ich ein wunderbares Wochenende rund um die Outdoor Against Cancer Staffel im Großglockner Gebiet, genauer gesagt zum Großglockner Berglauf, begleiten.

Genau vor zwei Jahren war ich das erste Mal beim Großglockner Berglauf dabei und es war mein erster Lauf in den Bergen überhaupt. Damals fluchte ich schon sehr, da die 1500 Höhenmeter für mich unerwartet hart waren. Allein die letzten 250 HM auf weniger als einen Kilometer Strecke ins Ziel hatten es in sich.

Der Großglockner Berglauf 2017 naht

Das Wetter am Vortag des Laufes war niederschmetternd, kalt, Regen, es fühlte sich nach Winter an. Wir machten eine kleine Wanderung und erhielten ganz viele interessante Informationen zum Großglockner Nationalpark. Die Vorfreude auf den Lauf am nächsten Tag war dennoch schon sehr groß, bei dem einzigartigen Blick in die Berge. Das Wetter sollte am Lauftag selbst richtig gut werden.

Outdoor Against Cancer Winter

Outdoor against Cancer Staffel – worum geht es?

Sieben Krebspatienten, sieben Schicksale, welche ein Zeichen für ein gesünderes Leben beim Grossglockner Berglauf setzen sollten.

Outdoor Against Cancer Staffel das Team

Als ich das erste Mal von der Outdoor Against Cancer (kurz: OaC) Staffel hörte war ich sofort davon überzeugt, dass es eine sehr gute Sache sein würde.

Es braucht noch viel Aufmerksamkeit für ein Thema, was jeden von uns angeht. Die Wahrscheinlichkeit an einen bösartigen Tumor zu erkranken ist sehr hoch, neueste Studien besagen jeder Zweite (Quelle: OaC / Robert Koch Institut). Allerdings regelmäßige sportliche Aktivitäten bewirken ein geringeres Risiko an Krebs zu erkranken. Deswegen lasst uns Sport treiben.

Outdoor Against Cancer Sport treiben

Das Großglockner Berglauf – OaC Projekt

Krebskranke, ehemalige Krebspatienten sowie gesunde Begleiter sollten den Großglockner Berglauf mit 13 km und ca 1500 Höhenmeter gemeinsam bezwingen. Die Strecke führt von Heiligenblut bis auf die Kaiser-Franz-Josef Höhe. Eigens für die Staffel wurden Wechselpunkte aufgestellt. Der Lauf selbst ist auf 1200 Teilnehmer beschränkt und hat einen ganz eigenen familiären Charakter.

Outdoor Against Cancer Großglockner Berglauf

Der Lauftag

Die Vorbereitungen für die Staffel waren aufregend, anstrengend und vor allem sehr kommunikativ. Unterstützt wurde die Sache von VikingFootwear. Vieles musste durchgesprochen, geplant und vor allem zeitlich abgestimmt werden. Jeder Staffelteil sollte eine Strecke von 2 bis 3 Kilometer übernehmen. Begleitet wurde die Staffel von einem Kamerateam.

Wie ich es erlebte

Ich war an Position 6 (an der vorletzten Verpflegungsstation am Stausee) mit Waltraud stationiert. Waltraud Laznik, ehemalige Wettkampfläuferin und 2009 an Brustkrebs erkrankt. Wir hatten eine sehr kurzweilige Zeit, während wir auf unsere Staffel warteten. Sie erzählte mir einiges aus ihrem Leben, ihre ganz persönliche Geschichte nach der Diagnose Krebs. Ich empfand es sehr emotional und es ist wichtig sich nie im Leben unterkriegen zu lassen. Speziell an diesem Tag sprühte Waltraud eine Energie aus, was mir persönlich sehr imponierte.

Outdoor Against Cancer Team mit Waltraud Laznik

Während wir warteten kamen uns viele Athleten entgegen und es machte Spaß gemeinsam anzufeuern. Über eine WhatsApp Gruppe waren wir alle miteinander verbunden und über jeden Schritt informiert. Es war spannend zu erleben, was, wann und wo passierte.

Übergabe des Staffelstabes

Irgendwann schossen Rocco (5. Läufer), die Begleiter und das Kamerateam um die Ecke und es sollte endlich für uns losgehen. Waltraud lief nach Übernahme des Stabes schnell und voller Elan los. Unsere Kamerafrau Nora hatte meinen vollsten Respekt, dass sie mit kompletten Equipment so gut mit uns mithielt. Allerdings mussten wir für Filmaufnahmen immer wieder kurz anhalten, was mir ja eigentlich auch entgegenkam, denn Waltraud kann heute noch sehr schnell laufen.

Outdoor Against Cancer Team

Die Stimmung an der Strecke war super, Helfer erkannten uns als Outdoor Against Cancer Staffel und zollten uns besondere Unterstützung. Zwischendrin blieben wir auch immer wieder kurz stehen und genossen einfach die Aussicht auf den Großglockner und auf die Pasterze. Wir hörten schon recht früh die Moderatoren, welche hoch oben im Ziel für gute Laune sorgten.

Outdoor Against Cancer Kaiser Franz-Josef Höhe

 

Viel zu schnell kamen wir an die vierte Verpflegungsstation und somit zur letzten Übergabestation des Staffelstabes, welcher im Übrigen extra für die OaC Staffel angefertigt und mit einem GPS Sender ausgestattet wurde. Waltraud übergab den Stab an die 71 jährige Elisabeth, auch eine tolle Frau mit viel Lebensmut.

Outdoor Against Cancer Staffelübergabe

Waltraud und ich mussten allerdings nochmals richtig Gas geben, um pünktlich im Ziel Elisabeth in den Empfang nehmen zu können. Es war der Plan, dass die gesamte Staffel gemeinsam ins Ziel einläuft. Einige Höhenmeter mussten wir noch hochrennen und dann wartete extra die Bergbahn auf uns, damit wir unverzüglich hochkamen.

Zieleinlauf

Es dauerte keine fünf Minuten mehr und Elisabeth kam mit ihrer Begleitung Helma ganz souverän die Treppen hoch. Alle jubelten und nahmen die letzte Läuferin in den Empfang für einen gemeinsamen Zieleinlauf. Zu diesem Zeitpunkt bekam wohl jeder Gänsehaut, es war ein Moment der ganz viel Mut in mir erzeugte und auch Stolz, denn ich durfte ein Teil dieser wunderbaren Staffel sein.

Outdoor Against Cancer Zieleinlauf

Outdoor Against Cancer Finisher

Das Ergebnis der Staffel war im Übrigen mit einer Zeit von 2:58:16 hervorragend. Wenn ich meine Finisherzeit aus 2015 mit 02:45:58 Stunden dagegen setze, dann waren wir super schnell im Team.

Die Buzzer Aktion

Für jeden Läufer, welcher mit den Viking Footwear/OaC Stirnband (bekam jeder Läufer) ins Ziel einlief und auch noch den Buzzer drückte, sollten 5 EUR an Outdoor Against Cancer als Spende fließen. Die Unterstützer dieser Aktion waren Viking Footwear, Garmin und Uniqa. Insgesamt wurde über 450 mal gedrückt und es kam eine Spendensumme von EUR 2500,- zusammen.

Outdoor Against Cancer Buzzer-Aktion

Outdoor Against Cancer Spende für Oac

Der Viking Medvind Boa

Es wurde sogar eine Special Edition des Medvind Boa Trailrunning Schuh eigens für OaC angefertigt. Dieser Schuh ist ohne Gore-tex Membran. Ab August kann der Schuh voraussichtlich bei Sporthaus Schuster, auch online erworben werden. Vom Verkaufspreis fließen EUR 20,- direkt an OaC.

 

Outdoor Against Cancer Medvind Boa

Mehr über Outdoor Against Cancer könnt ihr hier nachlesen.

Ich möchte mich hier an dieser Stelle bei Viking Footwear bedanken, dass ich dieses einzigartige Wochenende, als Begleiter, Social Media Manager und Unterstützer erleben durfte.

Outdoor Against Cancer Ich happy im Ziel

Fotocredit: Harald Wisthaler

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Mein erster Triathlon – mein Debüt am Tegernsee

Der Triathlon Tegernsee ist vorbei, mein Weg dahin war fazinierend, anstrengend, motivierend und manchmal auch enttäuschend. Ich kann nur jedem empfehlen sich einen solchen Weg, es muss kein Triathlon sein,…

Der Triathlon Tegernsee ist vorbei, mein Weg dahin war fazinierend, anstrengend, motivierend und manchmal auch enttäuschend. Ich kann nur jedem empfehlen sich einen solchen Weg, es muss kein Triathlon sein, vorzunehmen. Sportliche Vorhaben können so wunderbar sein, wenn man das Ziel erreicht hat.

Es ist vorbei, ich bin eine Triathletin, bin ich vom Triathlonfieber angesteckt? Die Antwort zum Schluß.

Eines meiner großen Ziele für 2017 war es einen Triathlon zu finishen, abgehakt und wie war es? Meine letzten Gedanken vor dem Rennen könnt ihr hier nochmals nachlesen. Bis zur Startlinie hatte ich einen riesigen Bammel. Ich hatte selten so viel Schiss vor einem Wettkampf.

Für Triathlon Neulinge ist die Schwimmdisziplin wohl die größte Angst. Bereits vor dem Wettkampf erfuhr ich, dass mein Freund an der Fan-Front zugegen sein würde. Natürlich freute ich mich sehr darüber, aber eines war auch schon klar, er würde lange darauf warten müssen, bis ich aus dem Wasser käme. Das minderte ein bisschen meine Euphorie, wer ist schon gern langsam, wenn der Partner zum Jubeln kommt.

Die Wettervorhersage hingegen war hervorragend, kühl und regnerisch sollte es werden, mäßige Aussichten, die mich sehr freuten, denn ein Neoprenverbot war nicht zu erwarten und auch generell kann ich bessere Leistungen bei kühlen Temperaturen abrufen.

Mein Triathlon-Debüt

Am 02.07.2017 war es soweit, Ort des Geschehens, der Tegernsee.

Bereits um 5 Uhr war die Nacht vorbei, geschlafen hatte ich eh nicht gut, wie schon die Nächte zuvor. Es wurde Zeit den Wettkampf hinter mich zu bringen. Da frage ich mich ernsthaft, gibt es irgendjemanden, der vor dem ersten Triathlon gut schlafen kann ?

Am Tegernsee angekommen konnte ich ohne Umwege Startnummer und Chip abholen, ich startete übrigens auf der olympischen Distanz. Zusätzlich konnte man am Tegernsee auch in der Staffel oder auf der Volksdistanz (Sprint) antreten.

Check-In

Fahrrad mussten wir mit Flickzeug und Tesaband präparieren, etwas unschön, aber zumindest für den Notfall gewappnet. Wobei ein Platten mich sehr wahrscheinlich aus dem Rennen genommen hätte. Bei den Schuhen entschied ich mich kurzfristig für Trailschuhe und überprüfte, ob ich sonst an alles gedacht hatte. Am Eingang wurde ich gleich etwas unfreundlich darauf hingewiesen, dass man den Helm aufsetzen müsse, um zu passieren. Aller Anfang ist schwer. Die Wechselzone selbst empfand ich ziemlich eng bemessen. Da es regnerisch war, ließ ich die gesamten Sachen in wasserdichten Beuteln, lediglich den Helm legte ich auf das Rad. Merke erst Helm aufsetzen und dann Rad anfassen, sonst biste disqualifiziert.

Triathlon Auf dem Weg zum Check-In

Ich schnappte mir den Neoprenanzug und los ging es Richtung See. Viel Zeit blieb nicht mehr. Nachdem ich mich in meinen Neo fein reingequetscht hatte, versuchte ich mich zu beruhigen. Weniger als 20 Minuten bis zum Start. Bei der Wettkampfbesprechung wurde noch darauf hingewiesen, besondere Obacht walten zu lassen, da die regnerischen Verhältnisse vermehrt zu Unfällen führen könnten.

Der Start und Schwimmen

Ein paar Minuten vorm Startschuss bewegten wir uns ins Wasser, ich war mittlerweile sehr ruhig geworden und versuchte in mich zu gehen. Gleichzeitig mit so vielen anderen Teilnehmern zu starten war mir neu und das gewohnte 25 Meter Becken ist doch was anderes. Da ich im Neoprenanzug starten konnte, fühlte ich mich sicherer, aufgrund des Auftriebes.

Triathlon Startbereich Tegernsee

Und los ging der Start, ich wartete ein paar Sekunden ab, hatte doch ein wenig Angst getreten zu werden. Dann stürzte ich hinterher und schwamm los. Ziemlich schnell entfernte sich das Feld von mir und von hinten überholten mich auch noch einige. Das Gefühl war niederschlagend und kraulen ging leider auch nicht. Denn als Folge schwamm ich kreuz und quer, nur nicht geradeaus. Recht schnell war ich doch weit abgeschlagen und die Wasserwacht fragte schon früh, ob alles in Ordnung sei. Meine Antwort, ja, ich schwimme nur langsam, haha meinte doch einer ich sollte mal die Dreier-Atmung probieren, dann ist geradeaus auch ganz leicht, danke Spaßvogel.

Triathlon Start Schwimmen

Ich bekam die Information, dass genau drei Schwimmer hinter mir waren, juhee das gab mir ein klitzekleines bisschen Selbstvertrauen und ich kassierte noch den Schwimmer vor mir ein. Nach ca. 45 Minuten verließ ich sichtlich erleichtert das Wasser als fünft Letzte. Ziel erreicht, Zeitlimit von 50 Minuten locker unterboten, noch eine Bestzeit hingelegt und nicht als Letzte angekommen.

Triathlon Schwimmen

Wechselzone, der Spaß der besonderen Art

Nachdem ich die Showbühne aus dem Wasser in die Wechselzone fast für mich allein hatte, schade der Teppich war nicht rot, gestaltete sich der Wechsel auf das Rad doch ein wenig holprig. Die verbrachte Zeit zählt ja voll in die Gesamtzeit, da zählt eigentlich jede Sekunde. Ich brauchte geschlagene vier Minuten und einige viele Sekunden. Das Rauskramen aus den Beuteln brachte mich doch ziemlich um den Verstand, keine Übersicht was wo drin war. Ich hinterließ ein Chaos und schwang mich viel zu spät auf das Rad.

Triathlon Wechselzone

Nachdem ich bereits ein paar Meter unterwegs war, bemerkte ich, dass ich auch noch Brille und Handschuhe vergessen hatte! Gerade bei den regnerischen Verhältnissen war die Brille allerdings doch sehr wichtig und die Handschuhe auch. Das hieß für mich, nach 5 Kilometer, das Rad einem Helfer in die Hand zu drücken und nochmals in die Wechselzone reinrennen. Natürlich kostete mich dies wiederum enorm viel Zeit. Danach konnte endlich die Aufholjagd beginnen.

Triathlon Radfahren kann beginnen

Radfahren

Auf der Radstrecke konnte ich schon ein wenig Boden wieder gut machen, allerdings auch hier erfolgten Fehler. Die Höhenmeter (insgesamt 418 Meter) machten mir weniger Schwierigkeiten als gedacht, klar es war zäh, aber dennoch gut machbar. Die Strecke führte nach Hausham. Dort traf uns ein kurzer Hagelschauer und ich war froh, dass ich die Brille auf hatte. Beim Übergang in die zweite Runde war ich wohl ein bisschen zu schnell und gelangte deshalb in die Seite zur Wechselzone und musste eine komplette Vollbremsung hinlegen.

Ich raste dem Feld weiterhin nur hinterher und nach der zweiten Runde auf den Weg zum Wechsel, war ich abermals ziemlich allein bis auf meinen kleinen und tollen Fanclub auf der Strecke.

Triathlon Radfahren dem Feld hinterher

Laufen

Der Wechsel in die Laufsachen ging zügiger vonstatten, allerdings gestaltete sich das Parken meines Rades schwieriger, denn mein Slot war zugeparkt. Meine Nachbarn hatten es wohl sehr eilig und schmissen alles hin, sodass ich erst mal Platz schaffen musste. Danke für die Rücksicht Jungs.

Nach etwas mehr als zwei Minuten konnte ich endlich loslaufen und dies lief super gut. Beine waren locker und fühlten sich gar nicht wie Gummi an. Ich lief nur etwas zu schnell an, angefeuert von meiner Familie und Freunden. Schnell musste ich feststellen, dass viele Teilnehmer bereits ins Ziel einliefen und ich erst los. Auf der Strecke konnte ich einige Plätze gutmachen und fand deshalb recht schnell meine Motivation wieder. Die Laufstrecke gefiel mir sehr gut.

Triathlon Laufen läuft

Ich erblickte die Ziellinie unter einer Stunde. Meine Schwiegermama empfing mich ein paar Hundert Meter weiter vorne, um dem Rest meine Ankunft telefonisch mitzuteilen und erst da erblickte ich mein erstes für mich gebasteltes Fanplakat. Das war cool.

Ins Ziel schoss ich im Sprinttempo und empfand eine riesige Erleichterung. Der Druck den ich mir wohl selbst am meisten machte, fiel sofort ab und natürlich freute ich mich wahnsinnig, an das Kapitel „Erster Triathlon“ einen Haken setzen zu können.

Triathlon Zieleinlauf geschafft

Fazit

Viel zu viel befand ich mich in einem Film, wollte schnell alles hinter mich bringen, Schwimmen lief verständlicherweise für mich nicht zufriedenstellend. Radfahren war gut, aber dennoch sehr einsam, aufgrund des Rückstandes. Einzig mit der Laufdisziplin war ich sehr zufrieden.

Bin ich vom Triathlon-Fieber gepackt? Ein klares nein! Hat mir der Wettkampf Spaß gemacht? Nun ja, eigentlich schon, aber wer läuft schon gerne immer hinterher? Um zumindest im Mittelfeld dabei zu sein, müsste ich viel viel Zeit ins Training investieren, ist es das wert?

Meine Zeit: 03:21:57

Bin ich zufrieden? Ein klares ja, unter 03:30 Stunden wollte ich ankommen. Das hat geklappt und einige Minuten habe ich sicher selbst verschuldet durch Unwissenheit und fehlende Routine. Es gibt ein Bild, auf dem scheint es, als hätte ich eine Kaffeepause in der Wechselzone eingelegt. Verbesserungspotential besteht also schon noch.

Gibt es eine Wiederholung? Ja. Ich möchte unbedingt noch einen Sprint-Triathlon absolvieren, um zu sehen, ob ich besser mithalten kann, wenn die Schwimmstrecke nur 600 Meter beträgt. Der Wettkampfgeist schlummert schon sehr in mir und das ist gut so.

Mein großer Wunsch ist auch irgendwann einen Ironman zu absolvieren, auch wenn mir die Lust am schwimmen noch gänzlich fehlt. Ihr seht also, das Kapitel Triathlon ist noch nicht abgeschlossen, kann aber ein paar Jahre noch dauern. Die Mammutdistanz ist meiner Meinung nach nicht innerhalb von 6 Monaten realisierbar.

To be continued..

Triathlon Fanplakat Ziel

 

7 Kommentare zu Mein erster Triathlon – mein Debüt am Tegernsee

Fürstliche Momente in Liechtenstein, ein Outdoor-Paradies

Liechtenstein, das kleine unbekannte Land hat Spaß gemacht. Meine Highlights. Hoi (das liechtensteinische hallo) und alle sind in Liechtenstein sofort per du, dass fällt mir gleich auf. Das Land nimmt…

Liechtenstein, das kleine unbekannte Land hat Spaß gemacht. Meine Highlights.

Hoi (das liechtensteinische hallo) und alle sind in Liechtenstein sofort per du, dass fällt mir gleich auf. Das Land nimmt uns mit seiner Gastfreundschaft und Sympathie direkt in den Bann. Man fühlt sich wohl. Liechtenstein ist eine Naturoase, eines der kleinsten Länder der Welt und inmitten der Alpen. Es ist irre, wieviel man an einem verlängerten Wochenende hier erleben kann. Ich nehme euch mit auf meine schönsten Erlebnisse, 48 Stunden pure Action. Und inmitten von Bergen, allein das spricht für einen Besuch.

Die offizielle Währung ist der Schweizer Franke, aber wer es versäumt, sich Geld zu besorgen, kann leicht auch alles in EURO zahlen, verhungern muss niemand.

Die Anfahrt ab München ist zügig, knappe drei Stunden später, gelangt man über Österreich nach Triesen, unserem Übernachtungsort.

Liechtenstein Wochenende Wandern

Der Liechtenstein Erlebnispass

Mit dem Erlebnispass kann man einige Attraktionen frei oder günstiger erleben. Für uns waren die Fahrten mit der Bergbahn sowie die öffentlichen Busfahrten dadurch inklusive.

Wir übernachten in einer Ferienwohnung auf dem Campingplatz Mittagsspitze, sehr sympathisch und sauber. Ein idealer Ausgangspunkt für unsere Aktivitäten, gut an die öffentlichen Verkehre angebunden und auch per Auto leicht zu finden.

Eigentlich weiß ich nicht viel über Liechtenstein, außer dass ich letztes Jahr den höchsten Berg, die Vordere Grauspitze bestiegen hatte und dass es sich um ein Fürstentum handelt. Und als ich daheim erzählte, dass ich ein verlängertes Wochenende dort verbringen wollte, fragte man mich wieso dort? Ja wieso eigentlich? Für mich war das kleine Land noch nie auf meiner Reise-Bucketlist gestanden und ja wieso eigentlich? Deshalb fuhr ich hin, war ja auch nicht so weit und ließ mich überraschen.

Direkt nach der Ankunft und Vorstellung unserer kleinen Reisegruppe ging es auch schon los ins Abenteuer und zwar mit dem Bike in die Natur.

E-Biken zum Triesenberg

Mit eingebauten Motor ging es einen anstrengenden Weg hinauf zum Triesenberg, für uns in diesem Fall etwas gemütlicher. Aber nichtsdestotrotz die Fahrt auf einem E-Bike bedeutet auch treten und ist Fitnesstraining zugleich. Insgesamt wurden es 1000 Höhenmeter im angenehmen Pulsbereich. Das bergauf wird enorm erleichtert durch den Motor, außer dir fällt kurz der Motor aus, dann wird es schnell zu einer anstrengenden Angelegenheit. Kann ich bestätigen. Bergab ging es dagegen rasant und mit etwas Adrenalin. Ausgangspunkt unserer Ausfahrt der Campingplatz Mittagsspitze, zum Triesenberg, über die alte Landstraße, durch den Röfiwald, den alten Tunnel mit Blick auf Steg, dann kurzer Stopp für einen Cappuchino und eine Apfelschorle am Berggasthaus Sücka.  Zurück geht es fast den gleichen Weg. Die Strecke betrug ca. 25 km und unterwegs waren wir 3,5 Stunden. Die E-Bikes kann man bei BikeGarage mieten, das Guiding war top.

Liechtenstein Tunnel E-Bike

Liechtenstein Triesenberg E-Bike

Fürstin-Gina-Weg

Mit vielen vielen Kilometern Wanderwegen ist Liechtenstein ein idealer Ort für die Wanderer. Die Seele baumeln lassen, Natur genießen.

Für uns ging es am zweiten Tag nach dem Aufstehen direkt nach Malbun, von wo wir mit der Bergbahn zur Sareis Hütte hinauffuhren. Fahrt ist im Erlebnispass inkludiert, für die sportlichen gibt es natürlich auch einen Wanderweg hinauf (ca 400 HM).

Liechtenstein Aussicht Sarais

Oben bei ca 2000 Meter angekommen, konnten wir die erste Aussicht am Morgen genießen, ich sage euch, wieso habe ich die Berge nicht schon viel früher für mich entdeckt. Die Weiten, welche man bestaunen kann, die Bergmassive, dass satte Grün und die klare Luft. Ich bin so dankbar den Weg nach München gefunden zu haben und jetzt so nah an den Bergen zu wohnen. Da kommt kein Meer für mich ran, wirklich Ruhe finde ich nur dort. Unser erster Weg führt uns dann in das Bergrestaurant Sareis, wir alle hatten noch nichts gefrühstückt. Das Frühstück war sehr lecker und gestärkt konnten wir in den Wandertag starten.

Liechtenstein Sarais-Hütte Frühstück

Am bequemen Gratweg entlang führt uns der Fürstin-Gina-Weg zum Augstenberg (2359 m). Viele Wanderer sind nicht unterwegs, dafür erhalten wir eine spektakuläre Aussicht und blumenreiche Wiesen. Der Weg ist sehr gut begehbar und nie schwierig, was uns entgegenkommt, wir sind ja auch ständig beim Fotografieren oder damit beschäftigt Videos zu drehen.

Liechtenstein Gifpelkreuz Augstenberg

Vom Augstenberg laufen wir zur Pfälzerhütte, erblicken unterwegs neugierige Murmeltiere und einen Steinbock (leider zu weit weg für Fotos). Die Begehung ist kurzweilig und der Hüttenaufenthalt ein leckerer Zwischenstopp, bevor es für uns dann zurück nach Malbun geht.

Liechtenstein Pfälzerhütte Murmeltier

Liechtenstein Pfälzerhütte Pause

Besuch in einer Falknerei

Wir konnten hautnah einen Adler erleben in der Falknerei Galina, Malbun. Ein besonderes Highlight ein so schweres Tier mal auf den Armen zu halten und viel über das Leben dieser Tiere zu erfahren. Es ist kein leichtes, das kann ich euch sagen und ein Murmeltier will man dann auch nicht mehr sein, wenn ein Adler ein Auge darauf geworfen hat. Das Fliegen was wir alle so traumhaft empfinden, ist für einen Adler absoluter Überlebenskampf. Wie der Falkner auch ständig wiederholte: „Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…“ leider gilt dies nicht für die Greifvögel.

Als Tipp: Es besteht sogar die Möglichkeit hier in der Falknerei Galina an einer Adler-Erlebnis Wanderung teilzunehmen und den Falkner im Zusammenspiel mit seinem Adler in freier Natur zu erleben.

Liechtenstein Falknerei Adler

Fürstensteig

Und wieder beginnen wir den Tag frühmorgens. Auf dem Plan steht die Wanderung über den bekannten Fürstensteig und zum Gipfel des Alpspitz (1943 m). Von hier aus erfolgt auch die Wanderung zu den imposanten Drei Schwestern, steht nun auf meiner To Do Liste für irgendwann. Die Rundwanderung ist ein Erlebnis der besonderen Art, der Fürstensteig mit ausgesetzten, aber immer gesicherten Passagen, dann der Aufstieg zu Alpspitz, wobei mir persönlich der Gipfel ein wenig zu voll war und der Abstieg über grüne blumenreiche Almwiesen. Die Wanderung ist gut an einem halben Tag zu machen und daher für einen Abreisetag ideal.

Liechtenstein Fürstensteig Alpspitz

Liechtenstein Fürstensteig Blick über Vaduz

Gleitschirm fliegen, Vaduz liegt mir zu Füßen

Der Sprung in die Lüfte erfordert eine ziemliche Portion Überwindung. Und mein ständiger Gedanke: „Kann mich mein Pilot eigentlich umrennen“?

Und los geht’s, ich hänge an Schnüren und soll rennen, ein paar Meter nur und dann sind wir auch schon in der Luft. So schnell wie es mein Pilot ausgesprochen hatte, so schnell war der für mich schwierige Teil eines Gleitschirmfluges auch schon vorbei und das sogar reibungslos. Wäre auch blöd, wenn ich als Läufer noch einen Sturz über die Wiese hingelegt hätte, oder?

Anfänglich in der Luft hatte ich ein nicht so gutes Gefühl, legte sich allerdings nach ein paar Sekunden oder auch einer Minute erst. Die faszinierende Aussicht über Vaduz nahm mich in den Bann und alles andere war dann auch vergessen. Die Flugbedingungen waren extrem ruhig, an diesem Tag, allerdings nicht optimal, viel Auftrieb war leider nicht gegeben.

Nach ca. 25 Minuten war der Spaß auch schon wieder vorbei. Ein unbezahlbares Erlebnis, einmal bequem hinsetzen und Panorama genießen, alles ganz leicht, findet ihr nicht?

Liechtenstein Gleitschirm fliegen über Vaduz

Ein Wiedersehen garantiert

Liechtenstein ist zwar klein, aber es kann alles andere, außer langweilig sein. Mit etwa 400 Wanderkilometer ist es ein Wanderparadies, die Berge und der Rhein betten sich wunderschön in die Landschaft ein. Die Nähe zu Österreich und der Schweiz sind reizend und man ist gefühlt nicht mit dem Massentourismus unterwegs. Für die aktiven Menschen ist viel geboten, wie man im Bericht lesen kann und noch viel mehr.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Liechtenstein Marketing, die uns ihr Land auf wunderbarste Weise nähergebracht haben, auch kulinarisch 1 A. Vielen Dank, lieber Martin, liebe Nicole, liebe Renate, ihr seids cool.

Weiteren Dank an meine Bloggerkolleginnen, Julia, Doris und Paulina, ohne euch hätte es nur halb so viel Spaß gemacht. So stelle ich mir einen angenehmen und coolen Girls Trip vor, mit Spaß und Sport und kein bisschen Schickimicki Gehabe. Und auch Dank an Gerald für seine Geduld mit uns und dass er ständig unseren persönlichen Fotografen hervorragend gemimt hat.

Liechtenstein Berge und Wiesen, Blumenwiese

Eingeladen wurde ich von Liechtenstein Tourismus, über ein Wochenende lang die Aktivitäten vor Ort zu erkunden und darüber zu berichten. Trotz der Einladung ist meine Meinung nicht zu kaufen, alles was hier steht, ist meine eigene Überzeugung.

2 Kommentare zu Fürstliche Momente in Liechtenstein, ein Outdoor-Paradies

Spontan Halbmarathon Bestzeit laufen

Lauf halt mal wieder eine Halbmarathon Bestzeit. Meine letzte Halbmarathon Bestzeit rührt noch aus dem Jahre 2014, genauer gesagt, Oktober 2014 und ich lief auf der Halbmarathondistanz 01:51:33. Damit war…

Lauf halt mal wieder eine Halbmarathon Bestzeit.

Meine letzte Halbmarathon Bestzeit rührt noch aus dem Jahre 2014, genauer gesagt, Oktober 2014 und ich lief auf der Halbmarathondistanz 01:51:33. Damit war ich eigentlich immer zufrieden. Hier kannst du den Bericht zum Lauf aus dem Jahr 2014 nochmals nachlesen.

 

Dieses Jahr stand ich noch nicht wirklich oft an einer Startlinie eines Wettkampfes, wenn dann nur spontan. Und genauso spontan stand ich am 25.06.2017 in der Startaufstellung meines ersten Halbmarathons 2017 in München. Der Stadtlauf mit vielen vielen Läufern am Start, bietet eine sehr flache und schnelle Strecke durch den englischen Garten.

Beim Training der letzten Wochen baute ich vornehmlich auf Rennrad- und Schwimmeinheiten mit Blick auf meinen ersten Triathlon.

 

München Halbmarathon Rennrad, Triathlon Training, kaum Lauftraining

Lauftraining hatte ich somit fast keines absolviert, Intervalltraining Fehlanzeige. Durch Zeitmangel hatte es einfach nicht gepasst. Dennoch mein Fitnesszustand war gefühlt schon lange nicht mehr so gut und wenn man Freunde hat, welche einen immer gern Flöhe ins Ohr setzen, dann hat man schnell das Ziel Bestzeit laufen zu wollen.

Halbmarathon Bestzeit locker vorm Start

Pace-Tabelle

Kurz vorm Start bekomme ich noch ein Pace-Tabelle zugesteckt. In dieser konnte ich die geforderten Zwischenzeiten genauestens auf jeden Kilometer nachvollziehen. Und da war ich mir schon gar nicht mehr sicher, ob ich Bestzeit laufen wollte. Es würde schnell werden, dass war klar.

Übrigens die Pacetabelle kann unter folgenden Link individuell erstellt werden, wer gern gezielt eine Wunschzeit laufen will, für den ist dies eine super Hilfe bzw. Übersicht.

Halbmarathon Bestzeit Pace-Tabelle

Der Start

Der Start ging Punkt 8 Uhr los, 21,1 lange Kilometer vor mir, im Kopf ich will so schnell laufen wie noch nie, neben mir mein Kumpel Stefan, welcher mich pacen will. Wir stehen ziemlich weit vorne, neben dem 01:45 Stunden Pacemaker, na ja irgendwen muss man ja nachrennen, wenn es schwer wird. Dann geht’s auch schon los.

Halbmarathon Bestzeit Start

Ich renne, ohne Uhr, denn das GPS konnte nicht rechtzeitig geortet werden, mein Gefühl muss dieses Mal reichen. Aber hey es läuft sich gut dahin, Puls passt und eine Anstrengung fühle ich auf den ersten 3-4 Kilometern überhaupt nicht wirklich. Nur Stefan ruft von hinten, dass wir zu schnell sind, die geplante Zielzeit von 5:15 Min per km habe ich bei Weitem unterboten.

Nach 4-5 km läßt mich Stefan dann ziehen, ich habe einen guten Tag, er leider nicht. Somit schließe ich mich Lisa und Jan an, beide im gleichen Team (Team Alfa Romeo) wie ich.

Projekt Sub 01:50 Stunde

Die ersten 5 Kilometer sind top gelaufen und dann fangen leider auch schon die Probleme an. Ich muss die erste Verpflegungsstelle mitnehmen, da es mir einfach zu heiß ist. Beim Weiterlaufen mache ich etwas falsch. Entweder ich laufe viel zu schnell an oder die kurze Unterbrechung mag mein Körper gar nicht. Ab diesem Moment laufe ich durchgängig mit einem Puls von 185, den bekomme ich auch nicht mehr runter.

Ich bin weiterhin mit Lisa und Jan unterwegs. Und wir laufen und laufen, reden tun wir nicht mehr so viel. Ich bin mit meiner Atmung voll beschäftigt, tief atmen und Ruhe bewahren und das weiterrennen nicht vergessen.

Halbzeit

Kilometer 10 und die zweite Verpflegungsstelle. Es ist mir mittlerweile zu heiß, sodass ich nicht mehr weiter mag. Also schneller Pitstop und abkühlen, ich schütte mir sogar Wasser über den Kopf, ist kurz kalt, aber bringt nicht viel. Meine beiden Mitläufer verliere ich bzw. sehe Lisa immer ein paar viele Meter vor mir laufen, aufholen kann ich leider nicht.

Bei Kilometer 12 gugge ich auf die Uhr, es sind 01:02 Stunde vergangen, d.h. genau eine Minute Vorsprung gemäß Pace-Tabelle. Irgendein Typ pfeift ziemlich heftig neben mir, dass man meint, er falle gleich um. Mich nervt es und bringt mich aus meinem Takt.

Dann kommt Kilometer 15, Mist ich bin ca eine Minute hinter der vorgegebenen Zeit. Eigentlich ist es der Zeitpunkt, an welchem ich nicht mehr daran glaube sub 01:50 Stunde finishen zu können. Es geht mir auch nicht mehr so gut. Die Beine fühlen sich nicht frisch an. Aber der Wettergott meint es mittlerweile gut mit mir, denn es fängt endlich an zu regnen. Die Abkühlung bringt meinen Willen zurück. Mein Kopf arbeitet wieder mit mir, hurra Gaspedal durchtreten und schauen was noch möglich ist.

Kilometer 19, letzte Verpflegungstelle, schnell was trinken und ich schiebe mir einen halben Riegel rein. Es kommt ein unbekannter Läufer an meine Seite, wir laufen super zusammen, mal überhole ich ihn und mal er mich. Er schaut immer wieder nach mir und ich meine er paced mich insgeheim. Ich bedanke mich, er meint, hach heute ist es nicht so schnell, er hat immer noch den letzten Marathon in den Beinen. Ich denke, alles klar !

Bei Kilometer 20 sammeln wir Lisa wieder ein. Ich glaube wir waren ziemlich rasant unterwegs. Das Tempo kann ich nicht bis zur Ziellinie aufrechterhalten. Wir zwei Mädels lassen den netten Mann ziehen und laufen so schnell wie möglich Richtung Ziel. Die letzten paar Hundert Meter haben richtig Spaß gemacht, zwar bei Schnappatmung, aber ein Ziel erreichen ist das immer Größte oder?

Ziellinie

Ich erreiche das Ziel mit einem Puls von 190! Ich denke ich habe alles gegeben, wenn man bedenkt, dass mein Maximalpuls bei 194 liegt.

Halbmarathon Bestzeit Stadtlauf München

Und als ich dann noch das Ergebnis erblicke, stand mir die Freude im Gesicht. Endlich sub 1:50 Std, genau gesagt 01:48:49. Ja schnell mal eine Halbmarathon Bestzeit gelaufen, war aber nur möglich, weil ich meine Komfortzone verlassen hatte.

Halbmarathon Bestzeit Ziel

Halbmarathon Bestzeit, yeah ! Nächstes Ziel mag ich gar nicht aussprechen bzw definieren, brauche ich auch nicht, was meint ihr?

Halbmarathon Bestzeit Medaille

Fotocredit: Alfa Romeo

In freundlicher Zusammenarbeit mit Alfa Romeo / persönliches Projekt: Halbmarathon Bestzeit.

 

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Letzte Gedanken zum ersten Triathlon

Den ersten Triathlon vergißt man nie, morgen ist es soweit…. Ich werde am Start meines ersten Triathlon stehen. Wie die Zeit rennt. Bin ich doch erst vor kurzem, Mitte Dezember…

Den ersten Triathlon vergißt man nie, morgen ist es soweit….

Ich werde am Start meines ersten Triathlon stehen. Wie die Zeit rennt. Bin ich doch erst vor kurzem, Mitte Dezember 2016 zur ersten Kraulstunde erschienen. Hier kannst du nochmals, wie meine ersten Wochen Triathlontraining liefen.

Im Moment bin ich allerdings etwas skeptisch. Mein Gefühl sagt natürlich, dass ich nicht genug trainiert hätte. Habe ich auch nicht, den Trainingsplan so wie er bestand, konnte ich oft wegen anderer Termine nicht vollumfänglich gerecht werden. Schwimmen wird meine Schwachstelle bleiben. Ich habe natürlich Zweifel den Anforderungen nicht gerecht zu werden. In 50 Minuten müssen morgen 1,5 km erledigt sein. Hallo 50 Minuten…. das ist immer noch eine riesige Herausforderung für mich. Auch wenn ich bereits sub 50 geschafft habe, war es im ausgeruhten Zustand, war es in einem leeren Schwimmbad und ich hatte mir einfach keinen Kopf gemacht. Des Weiteren muss ich gestehen, dass ich mich zu sehr in den letzten Wochen auf meine Schwächen konzentriert habe, kraulen und radfahren, gelaufen bin ich selten, meist nur ein, manchmal zwei Mal in der Woche. Hoffentlich ist meine Stärke deshalb nicht eine Schwäche geworden.

Ersten Triathlon laufen

Running am 18.06.2017 Fotocredit: Felix Kästle

Letzte Trainingswochen

Was habe ich in den letzten Wochen vorm ersten Triathlon eigentlich getrieben? Ich habe Koppeltraining ausprobiert, ich kann nur sagen, nach einer Ausfahrt und anschließendem Laufen tut jeder Schritt weh. Wichtig war mir, dies vor dem Wettkampf zu testen, hätte ich eventuell auch viel regelmäßiger tun sollen. Des Weiteren hatte ich mir in der letzten Woche vorgenommen sieben Tage am Stück zu schwimmen, um das Gefühl für das Wasser zu verbessern. Ich war das erste Mal in See kraulen und empfand es nicht so schlimm, wie vermutet. Also eigentlich gar nicht so schlecht die Vorbereitung.

Ersten Triathlon See

Den ersten Triathlon

Jetzt fühle ich mich allerdings leicht unter Druck gesetzt. Mein Verstand triftet ein wenig in die negative Gedankenwelt ab. Das Triathlontraining war schon hart, Spaß ist manchmal was anderes. Oft wäre ich viel lieber einfach auf einen Berg gegangen. Alltag ausschalten, Natur genießen. Stattdessen viele Kilometer mit dem Rad abgerissen. Das Radfahren machte dennoch Spaß, aber mit dem Gedanken, man macht das alles nur für den ersten Triathlon, ist man nicht immer ganz so locker dabei.

Ersten Triathlon Radfahren

Fotocredit: PEAK ART IMAGES

Wechselzone habe ich gar nicht trainiert, auf was muss ich alles achten? Keine Ahnung zum Zeitpunkt, wenn die Hektik morgen ausbricht, muss ich funktionieren und hoffentlich die gegebenen Regeln einhalten. Ganz wichtig Helm aufsetzen und erst dann das Rad anfassen. Den Wechsel bin ich theoretisch durchgegangen, war ein lustiger Abend, so mit Badekappe im Wohnzimmer. Checkliste mit Dingen was ich alles dabeihaben muss, existiert und wird heute Abend entsprechend abgearbeitet. Dinge vergessen fände ich etwas uncool, die Folge wäre eine nervöse Cindy. Ganz wichtig allerdings, dass ich meinen Kopf nicht vergesse. Zum Einschlafen werde ich mir noch ein paar Youtube Videos zum Thema Wechselzone anschauen, läuft oder?

Warum mache ich es?

Es muss jetzt einfach sein. Ich habe mir eine Herausforderung gesucht und das ist sie. Das Ziel ist ankommen und na klar habe ich einen zeitlichen Wunsch. Der ist allerdings meines Erachtens noch nicht realisierbar. Ich bin beim Schwimmen einfach noch nicht so weit. Dennoch bin ich stolz darauf, was ich geschafft habe, in diesem halben Jahr der Vorbereitung. Vom Rennrad- und Kraulanfänger zum Triathlon-Teilnehmer. Ich kann sagen, ich bin fähig die Distanzen zu packen. Allein als mich am 13.12.2016 meine Schwimmtrainerin fragte, warum ich den Kurs besuche, wurde ich schon eingebremst, dass 1,5 km nicht leicht werden würden und realistisch auch nicht unbedingt. Nun kann ich aber sagen, es ist möglich in 6 Monaten die Strecke zu schaffen, wie es technisch ausschaut, dass ist in diesem Fall völlig egal.

Ersten Triathlon kraulen

Mein derzeitiges Gefühl?

Ich habe Bammel. Innerlich blockiere ich mich schon selber ein wenig aus. Mein Verstand denkt gerade an all die Hindernisse, die da auf mich warten. Positive Gedanken her mit euch. Und drückt mir bitte die Daumen.

An dieser Stelle muss ich mal allen einen Dank aussprechen. Die Kommentare und Motivation sind tolle Antriebe. Besonderen Dank an Freunde wie Helma, Stefan, Vivian. Regelmäßig haben mich ihre unterstützenden Worte und Tipps wiederaufgebaut, denn gezweifelt habe ich des Öfteren. Aber jetzt glaube ich, dass ich es schaffe, einzig das Zeitlimit oder ein Reifenplatzer können mich noch stoppen.

Ich bin gespannt, was im Ziel auf mich wartet.

Vielleicht das?

Ersten Triathlon Ziel
To be continued.

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Triathlonvorbereitung – Rasanter Fahren auf dem Aerolenker

Windschnittig ist mein Fahrrad, nennt man auch Zeitfahrrad (Triathlonrad) und hat deswegen auch einen Aerolenker. Nur blöd, wenn man sich nicht traut diesen Lenker auch zu benutzen. Wer allerdings ein…

Windschnittig ist mein Fahrrad, nennt man auch Zeitfahrrad (Triathlonrad) und hat deswegen auch einen Aerolenker. Nur blöd, wenn man sich nicht traut diesen Lenker auch zu benutzen. Wer allerdings ein Zeitfahrrad im vollem Umfang nutzen und schnell sein will, muss lernen die optimale Sitzposition einzunehmen. Denn je weniger Widerstand, umso schneller fährt es sich, bei gleicher Leistung. Die Liegeposition ist also entscheidend. Weniger Fläche die bremst. Soweit die Theorie.

Rasant fahren Aerolenker

Wenn ich das richtig deute, fahren die meisten Triathlon Anfänger das gute alte Rennrad mit gebogenen Lenker oder auch das Mountainbike. Da ich überhaupt kein Rad für einen Wettkampf besaß, probierte ich mich gleich an der Königsklasse.

Was ist ein Aerolenker?

Anstatt des gebogenen Lenkers wie beim Rennrad, setzt man beim Triathlonrad auf den Liegeaufsatz (Areolenker).

Aerolenker Liegeposition

Auf den Aerolenker legen, es wird schnell

Für mich als absoluter Anfänger im Rennrad-/Zeitfahrrad fahren hieß es erst mal Vertrauen in das Gefährt zu bekommen. Ich zollte bereits den Klickschuhen meinen größten Respekt und unfallfrei bin ich leider nicht geblieben. Dennoch nach einigen Ausfahrten musste ich endlich auch mal den Aerolenker in den Griff bekommen. Und so lernte ich es.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Einzige bin, die ängstlich mit dem Aerolenker umgeht / umging? Zumindest die ersten Versuche waren eine mittlere Katastrophe, was mich wiederrum sehr unsicher machte.

Um das Fahrgefühl und die Fahrtechnik in der neuen Position zu erlernen, ging es für mich an einem Sonntag zur Regattastrecke nach Oberschleißheim. An dieser Stelle ein Danke an Stefan für das Training und die Hilfestellung. Die Regattastrecke wurde anlässlich der Olympischen Spiele 1972 angelegt und wird heute noch von Ruderen und Kanuten für Trainingszwecke genutzt. Drumherum verläuft ein Asphaltweg, welcher sich sehr gut zum Zeitradfahren eignet, denn die Strecke ist schnell und misst genau 5 km pro Runde. Generell finde ich, dass man hier optimal Triathlontraining absolvieren kann, Schwimm- und Lauftraining ist genauso gut möglich. Jedes Jahr findet an der Regattastrecke auch der 3MUC Triathlon statt.

Aerolenker Regattastrecke

Regattastrecke

Die Häufigkeit machts

Um sich allmählich an die tiefe Lenkerposition zu gewöhnen, ist es wichtig, dass man im sicheren Gelände bzw auf gerade Strecke startet. Übungen wie Umgreifen und Kurvenfahren sind essentiell. Für mich waren sie es zumindest. Ich kann jetzt auch nicht wirklich sagen, wie ich mich irgendwann überwindete. Aber nach anfänglichen Hadern, hatte ich es gemacht und es ging gut. Einfach ein Arm und dann den anderen Arm auf den Lenker. Dies wiederholte ich viele Male und wurde immer sicherer. Die Dauer konnte ich verlängern. Und so zog ich meine Runden um die Regattaanlage an diesem besagten Sonntag. Natürlich grinste ich dabei. Von Runde zu Runde erhöhte sich mein Vertrauen in die neue Haltung und ich konnte sogar das Tempo erhöhen.

Mittlerweile ist es für mich völlig normal in dieser Haltung auf gerader Strecke zu fahren.

Aerolenker Umgreifen

Im Übrigen für Berganstiege ist die Position eher nachteilig bzw. das Zeitfahrrad nicht zu empfehlen. Der Vorteil der Aerodynamik geht am Berg gänzlich verloren. Nur gut das der Tegernsee Triathlon mit netten 418 Höhenmetern auf mich wartet.

Nun die Frage nach der Häufigkeit. Am besten sollte man die aerodynamische Position dauerhaft einnehmen. Ich selbst bin allerdings weit entfernt davon dauernd auf dem Aerolenker zu liegen. Auf langer gerader Strecke genieße ich es schon sehr so windschnittig davon zu düsen, aber sobald eine Kurve oder Hindernisse in Sicht sind, löse ich mich noch raus. Auch die Straßenverhältnisse haben einen Einfluß in welcher Position ich fahre. Ich denke es braucht noch einige Zeit und Vertrauen. Generell bin ich aufgrund meiner Erfahrung unsicherer als andere, aber zufrieden sowieso.

Aerolenker Regattastrecke

Vorteile

Mit der Zeit lernte ich natürlich die Vorteile der aerodynamischen Fahrweise schätzen, es ist die bequemere Sitzweise und ich verkrampfe weniger. Der Bauch kann sich frei entfalten 😊. Es werden ganz andere Muskelgruppen angesprochen und durch den Wechsel der Sitzpositionen fühle ich mich entspannter auf dem Rad.

Richtig cool ist die komfortable Nutzung des aerodynamischen Trinksystems. Der Griff zur Trinkflasche bleibt vollumfänglich erspart.

Aerolenker aerodynamisches Trinksystem

Der Triathlon

Die Vorbereitung auf meinen ersten Triathlon hat mich bereits oft aus meiner Komfortzone geholt und schon viele Male habe ich geflucht, warum ich es mir überhaupt antue. Aber das ganze neu erlernen und auszutesten ist genau meines. Jetzt sind es nur noch ein paar Tage und es heißt der erste Triathlon ist schon fast wieder Geschichte.

Aerolenker Erster Triathlon

To be continued..

Und wie hat der eine oder andere von euch das Fahren auf einem Aerolenker erlernt? Ich hoffe ich bin nicht die Einzige, welche eher umständlich an die Sache ranging.

Fotocredit: PEAK ART IMAGES

Aerolenker fahren lernen

Aerolenker Triathlon

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Der Feet-up Trainer – und die Welt steht Kopf

Die Welt steht Kopf Kopfstand mit dem Feet-up, Lust den Kopfstand kinderleicht zu erlernen? Der Kopfstand ist sicherlich bei vielen Menschen ein Punkt auf der To Do Liste: „Will ich…

Die Welt steht Kopf

Kopfstand mit dem Feet-up, Lust den Kopfstand kinderleicht zu erlernen?
Der Kopfstand ist sicherlich bei vielen Menschen ein Punkt auf der To Do Liste: „Will ich können“ Korrekt? Aber nur die Wenigsten trauen sich. Für Anfänger bedeutet die Erlernung des Kopfstandes, leider viel Geduld und auch Achtsamkeit für den eigenen Körper mitzubringen. Aber auch für die Profis gehört diese Position zur Königsdisziplin. Wer es lernen will, für denjenigen ist der Feet-up Trainer ein sehr gutes Hilfsmittel. Aber dazu gleich mehr.
Feet-up Geduld

Mein Status

Ich habe den Kopfstand letztes Jahr das erste Mal ohne Hilfsmittel geschafft, allerdings unter Anleitung einer befreundeten Yoga-Trainerin. Meine Freude und Stolz darüber waren enorm. Ein Jahr später, bin ich schon wieder ganz unsicher und traue mich in die Position nur mithilfe einer Wand bzw. wenn meine Trainingspartnerin zugegen ist.
Der Übungsablauf selbst ist gar nicht so schwer, wie ich finde, sollte anfänglich aber immer unter Beisein eines Yogalehrers oder jemanden mit Erfahrung erfolgen. Und ein wichtiger Punkt, Geduld bewahren! Kann ich zwar auch nicht gut, erleichert es aber. Ruckartige Bewegungen stressen nur den Körper und das Verletzungsrisiko ist sehr hoch.
Und wer jetzt sagt, dass kann er nicht oder einfach seinen Körper schonend in den Kopfstand bringen möchte, dem stelle ich folgend den Kopfstandhocker Feet-up vor.
Feet-up Variation

Der Feet-up Trainer

Vorneweg, ich bin begeistert von dem Tool. Mein erster Kopfstand war in null-komma-nichts und in Jeans vollbracht. Denn mein Freund hatte mir zur Freude den Feet-up abends noch aufgebaut, während ich schon schlief. Morgens nach dem Aufstehen musste ich es auch gleich ausprobieren. In die Kopfüber-Position kam ich einfach und sicher, kein Unsicherheitsgefühl. Alles klar, so gefällt mir das. Eigentlich sehr überraschend wie leicht das ging.
Im Grunde macht man den Kopfstand in dem Feet-up Trainer. Man findet einen stabilen Einstieg, der Körper selbst ruht auf den Schulter, sodass Nacken- und Wirbelsäulenbereich dadurch nicht belastet werden. Für mich eliminiert das Trainingsgerät meine Angstgefühle komplett und ich kann so selbständig ohne Hilfe üben.

Lieferumfang

Die Ware wird im Bausatz inklusiver aller benötigter Materialien, Werkzeuge und Anbauleitung in einem flachen und großen Karton geliefert. Auch ein Infoposter mit Übungen ist beigefügt.
Feet-up Lieferumfang

Aufbau und Transport

Mit wenigen Handgriffen ist der Aufbau sehr schnell und unkompliziert erfolgt. Der Vorgang dauert kaum mehr als 5 Minuten. Das Gewicht ist äußerst leicht und der Hocker im auseinandergebauten Zustand gut verstaubar, sodaß sogar eine Mitnahme auf Reisen möglich ist.

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist solide und gibt Vertrauen. Die Herstellung erfolgt aus massivem Buchenholz und das Polster ist mit weichem angenehmen Kunstleder (vegan) überzogen. Die Füße sind durch einen Gummiüberzug rutschfest, sodaß eine maximale Belastbarkeit von 400 kg erreicht werden kann. Dieser Yogastuhl sieht außerdem gut aus. Die Abmessungen betragen 64 x 40 x 40 cm (LxHxB). Made in EU.

Kopfstand how to do?

Jetzt ist der Feet-up aufgebaut, dann kann doch gleich mal das Abenteuer losgehen. Ganz wichtig immer ein wenig aufwärmen, lockeres dehnen und bewegen.
Feet-up Aufwärmen

1. Man positioniert sich in der Hocke und mit den Knien auf den Boden.
Feet-up Hocke

2. Der Kopf wird in die Mulde gesteckt und die Arme finden ihren Platz an den seitlichen Stuhllehnen.
Feet-up Kopf

3. Mit gestreckten Beinen so nah wie möglich an den Hocker stellen.
Feet-up Beine

4. Jetzt kann es in die Grundposition gehen, am besten anfänglich mit rangezogenen Knien.
Feet-up Grundposition

5. Als letzten Schritt dann ab mit den Füßen zum Himmel äh zur Decke (bei Indoor-Versuch).
Feet-up Füße
Feet-up Kopfstand

Gern können die Füße nacheinander gestreckt werden, das Ausbalancieren wird dadurch einfacher. Und wer jetzt sagt, dass ist ja kein richtiger Kopfstand, hat teilweise recht. Ja der Kopf langt nicht bis auf den Boden bzw hängt in der Luft, aber die Umkehrhaltung ist erreicht und für mich ist das mehr als eine feine Sache. Und nun selbst ausprobieren. Es gibt einige Yoga-Studios, welche Feet-up Trainer bereits in die Kurse einbauen, vielleicht auch in deiner Nähe.

Fazit

Der Kopfstand-Hocker ist toll und ich glaube dieser gefällt nicht nur mir. Zusätzlich können ganz viele andere und viel komplexere Übungen damit trainiert werden und somit ein rundes Yoga-Programm für daheim entstehen. Mit der Lieferung erhält man eine tolle Übersicht mit weiteren Übungen und Abfolgen (allerdings nicht alle so einfach). Mal eben zu Hause einen Kopfstand erreichen, gibt ein gutes Gefühl. Vor allem in einer sicheren Umgebung, denn die Wenigsten verfügen über einen adequaten Trainingsraum bzw. -bereich. Gerade im Hinblick auf Risikovermeidung findet man mit dem Feet-up eine gute Lösung.
Ich bin ein großer Fan vom Feetup geworden. Er macht Spaß und zusätzlich werden der Schulter- und Nackenbereich entlastet. Das Selbstbewußtsein wird sogar gesteigert. Wer den Kopfstand beherrscht wird schnell merken, wie gut einem diese Position tut, denn sie mindert Stress und verbessert den Blutkreislauf. Anfänglich sollte man es nicht übertreiben und von schnellem Aufstehen rate ich ab, da Schwindel vorprogrammiert ist. Kurz in der Kindshaltung verweilen hilft dabei, dass sich der Kreislauf normalisiert.
Die Verarbeitung ist hervorragend und der Hocker sieht auch noch gut aus. Kopfstand-Anfängern kann ich diesen Yogastuhl empfehlen und ans Herz legen. Versucht es mal aus.
By the way: Mit jedem Feet-up geht automatisch ein Spendenbeitrag an „Trees for the Future“ zur Pflanzung eines neues Baumes. Das Produkt ist vegan hergestellt.
So das wäre es, wie findet ihr das Teil?

Feet-up Namaste
Fotocredit: PEAK ART IMAGES
In freundlicher Zusammenarbeit mit Feetup.
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Freude am Laufen – die # RunForYourCity Challenge

TomTom startet die Laufchallenge # RunForYourCity. Werde aktiv. Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam motivieren wir uns und gemeinsam haben wir mehr Lust uns zu bewegen. TomTom steht mit einer neuen…

TomTom startet die Laufchallenge # RunForYourCity. Werde aktiv.

Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam motivieren wir uns und gemeinsam haben wir mehr Lust uns zu bewegen. TomTom steht mit einer neuen Laufchallenge in den Startlöchern. Ich selbst veranstalte monatliche Challenges via Instagram. Daher weiß ich, wie motivierend es sein kann, Erfolge zu teilen, Ziele zu stecken und sich gegenseitig zu stärken. Ja und nur darum geht es. Mit Bewegung zu einem gesünderen Leben.

RunForYourCity Motivation

Die # RunForYourCity Challenge, welche sich an Anfänger wie auch Profis gleichermaßen richtet, soll zusätzlich begeistern. Für eine optimale Unterstützung wird es drei Kategorien geben: #GoingFit #GoingSmart #GoingHealthy. Diese bieten Informationen und Unterhaltung rund um das Thema Sport und Gesundheit.

Die Laufchallenge

Die Challenge wird als Wettbewerb zwischen vier Städten erfolgen. Teilnehmende Städte sind Berlin, München, Köln und Hamburg. Die Idee, jeder Schritt, ob laufend oder gehend zählt. Als Teilnehmer musst du deine Kilometer Ergebnisse einfach unter einen der folgenden Hashtags #GetGoingBerlin #GetGoingHamburg #GetGoingMünchen #GetGoingKöln posten. Dies kann via Instagram oder Facebook erfolgen.

RunForYourCity Challenge

Mitmachen kann jeder, auch wenn man nicht in einer der genannten Städte lebt. In diesem Falle einfach die Lieblingsstadt unterstützen.

RunForYourCity laufen

# RunForYourCity

Der Start fällt am 19.6.2017 und die Challenge wird fünf Wochen laufen bis 24. Juli 2017 23:59 CET. Wenn du teilnimmst werden deine Kilometer durch die Hashtags verfolgt und durch ein Team von TomTom summiert.

# RunForYourCity Start

Wer mitmacht kann als Anreiz eine von drei TomTom Runner 3 Cardio+Music direkt bei TomTom gewinnen. Der Gewinner wird per Zufallsprinzip ausgelost. Die Teilnahme ist einfach und kostenlos. Die Teilnahmebedingungen hier.

Gewinnspiel

Zusätzlich darf ich auch eine TomTom Runner 3 Cardio+Music verlosen.

Und so nehmt ihr am Gewinnspiel teil:

1. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag und verratet mir, ob ihr ein Ziel für diese Challenge habt und wenn ja welches?

2. Tragt euch rechts in der Sidebar mit eurer Email-Adresse ein, für weitere Posts und Gewinnspiele.

3. Teilnahmeschluß: 24.07.2017

4. Der Gewinner wird von mir schriftlich benachrichtigt.

RunForYourCity Uhr

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit TomTom entstanden.

Weitere Details auf der Facebookseite von Tom Tom Deutschland.

Fotocredit: PEAK ART IMAGES

15 Kommentare zu Freude am Laufen – die # RunForYourCity Challenge

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